Inselparty wieder ein großer Erfolg

Eine feste Größe im Partykalender in Oberschwaben ist schon seit mehreren Jahren die Insel-Party des MV ROTA in der Halle zwischen Schwendi und Großschafhausen. Dank großem Außenbereich und Zelt ließen sich auch dieses Jahr wieder mehr als 1500 Feiernde am 2. Oktober von der Location mit großer LED-Wall, Lasershow und Partymusik von DJ Cymon Pit, DJ & MC PhilHouse & DJ PhyMiX begeistern. Sehr gut angenommen wurde der dieses Jahr um eine weitere Linie ergänzte Busshuttle, der Partygäste zwischen Burgrieden und Ochsenhausen sicher zur Veranstaltung und wieder zurück brachte.

Allen Anwohnern danken wir für das aufgebrachte Verständnis gegenüber dieser Musikveranstaltung und möchten uns für Ruhestörungen nochmals entschuldigen. Bedanken wollen wir uns ganz herzlich bei der Familie Hänn für die großzügige Überlassung der Maschinenhalle. Außerdem bedanken wir uns bei der Gemeinde Schwendi, Feuerwehr Schwendi, Wolfgang Thanner, DRK Schwendi, Hans Thanner, Firma Biechele, Firma Schwall, Horst Wiedmann, Zaunbau Führle, Reinhold Berger, Surfshop Laupheim, Metzgerei Sax sowie unseren Sponsoren Getränkevertrieb Wekenmann, Elektrotechnik Haushaltswaren Miller, Brauerei Meckatzer, Fromm Reisen, Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG, Ruf Sicherheitsdienst und LDT Veranstaltungstechnik. Und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern.

Instrumentenvorstellung für Grundschüler im Musikheim

Am 27. Mai besuchten 19 Drittklässlerinnen und Drittklässler der Grundschule Schwendi die Instrumentenvorstellung der ROTA im Musikheim. Mehr als eineinhalb Stunden lernten die Kinder vieles über Holz- und Blechblasinstrumente und Schlagzeug und hatten auch selbst Gelegenheit, alle Instrumente von Flöte über Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Tenorhorn, Posaune und Tuba auszuprobieren. Die Schülerinnen und Schüler lauschten dabei sehr aufmerksam den Musikern, so dass es im Anschluss für alle ein Erfolgserlebnis gab, als die ersten leisen und manchmal auch lauten Töne aus den vom Musikhaus Ruf aus Laupheim Verfügung gestellten Instrumente klangen. Die ROTA hofft auf viele Nachwuchsmusiker, die bei der Instrumentenvorstellung Freude an der Musik gefunden haben. Informationen zur Jugendausbildung beim Musikverein ROTA Schwendi und die Kontaktdaten von Jugendleiter Jan Rudolph gibt es auf der Unterseite "Jugend".

Jahreshauptversammlung am 17. März

Zur Jahreshauptversammlung des Musikverein ROTA Schwendi e.V. am Samstag, 17. März 2018 um 20 Uhr im Musikheim Schwendi sind alle Mitglieder, Förderer und Freunde herzlich eingeladen.

Tagesordnung:

1.    Begrüßung

2.    Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

3.    Berichte der Teamleiter

       3.1     Verwaltung

       3.2     Finanzen

       3.3     Jugend

       3.4     Musik

4.    Entlastung der Vorstandschaft

5.    Ehrungen

6.    Wahlen

7.    Vorschau 2018

8.    Verschiedenes, Wünsche und Anträge

Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, müssen mindestens drei Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein, damit sie im Rahmen der Jahreshauptversammlung behandelt werden können.

Die Vorstandschaft

Jahreshauptversammlung 2019

Auf ein musikalisch wie finanziell gutes und ausgeglichenes Vereinsjahr blickte Vereinsvorsitzender Daniel Botzenhardt in der Jahreshauptversammlung des Musikvereins ROTA Schwendi am Samstag zurück. Kleine Veränderungen gibt es in der Vorstandschaft. Das Gesicht der Vereinsführung wird dabei ab 2019 weiblicher sein: in die erweiterte Vorstandschaft wählte die Versammlung neben Martina Beck, die bereits seit drei Jahren als Teamleiterin Verwaltung aktiv ist, neu Vanessa Aich und Sonja Müller als Beisitzerinnen. Das seit längerem angestrebte Ziel, mehr Frauen in der Vereinsführung zu haben, konnte damit erreicht werden, was Botzenhardt ausdrücklich begrüßte: „Frauen bringen eine andere Sichtweise ein, die uns als Verein sehr gut tun wird.“

Bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung hatte Botzenhardt verkündet, dass das Musikheim für private Feierlichkeiten aufgrund des Lärmschutzes nur noch bis 22 Uhr genutzt werden kann. Die Zahl der dieser Veranstaltungen sei daraufhin bedauerlicherweise auf ein Minimum zurückgegangen. „Ich habe den Eindruck, diese Entscheidung hat bei unseren Mitgliedern zu einer Art „Schockstarre“ geführt.“ Für 2019 zeichnet sich aber ab, dass die neuen Rahmenbedingungen von den Nutzern jetzt angenommen werden und wieder mehr Veranstaltungen stattfinden werden. „Das freut uns sehr, denn diese Veranstaltungen tragen auch dazu bei, unser Heim zu finanzieren und zu unterhalten.“, so Botzenhardt.

In seinem Ausblick auf 2019 hob der Vorsitzende vor allem zwei Themen hervor, die die Vereinsorganisation nachhaltig positiv beeinflussen sollen. Der 2018 begonnene Prozess, die aktuellen Teamstrukturen des Vereins zu überprüfen, soll 2019 abgeschlossen werden. Ziel ist es, jedes aktive Mitglied entsprechend seiner Stärken im Verein einzubinden und damit die immer weiter wachsende Aufgabenfülle zu bewältigen. Mit besonderer Spannung erwartet Botzenhardt die Teilnahme des Musikvereins an einem Forschungsprojekt im Rahmen einer Masterarbeit. Im Kern befasst sich die wissenschaftliche Untersuchung mit der Frage, wie sich Menschen motivieren lassen, denen kein finanzieller Anreiz gegeben werden kann. Damit untersuche diese Arbeit genau die Problemstellung, vor denen viele Vereine aktuell stehen. „Am Beispiel unseres Musikvereins wird herausgearbeitet, wie ein Verein den größten personellen und gesellschaftlichen Herausforderungen entgegentreten kann.“, so Botzenhardt, der sich Erkenntnisse von diesem Projekt erhofft, um den Verein nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.

Nach einem Verlust im Vorjahr konnte Kassier Andreas Ott aktuell mit deutlich positiveren Zahlen aufwarten. „Der Verein hat 2018 einen Gewinn von 1.000 Euro erwirtschaftet. Unsere Barmittel erhöhen sich auf ca. 13.000 Euro. Wir stehen damit auf soliden Füßen.“, so der Kassier in seinem Jahresbericht. Haupteinnahmequellen des Musikvereins waren auch in 2018 die Veranstaltungen sowie die zweimal jährlich durchgeführte Altmetallsammlung. Ein Zuschussgeschäft bleibt laut Ott die Jugendausbildung: Die Ausgaben hierfür überstiegen 2018 die Einnahmen aus den Elterngebühren um 3.000 Euro.

Dass diese Investition in den Jugendbereich dennoch richtig angelegt ist, machte Jugendleiter Jan Rudolph deutlich: „Unsere Jugend ist die Zukunft des Vereins.“ 16 Kinder und Jugendliche sind derzeit in Ausbildung, die sich neben ihrer musikalischen Ausbildung auch an mehreren Abenden zu gemeinsamen Aktivitäten getroffen hatten. Positiv entwickelt sich das im vergangenen Jahr neu aktivierte Jugendensemble unter der Leitung von Markus Lau. In 2019 ist geplant, den bisher 14-tägigen Proberhythmus auf einen wöchentlichen umzustellen.

Um den dringend benötigten Nachwuchs noch früher für die Musik zu begeistern, wurde aktuell die Kooperation „Schule und Verein“, die vom Land Baden-Württemberg gefördert wird, mit der Grudschule Schwendi geschlossen. Erstes Projekt wird das Angebot eines Blockflötenunterrichts gemeinsam mit der Musikschule Ruf im Musikheim sein. „Guten Nachwuchs zu gewinnen, ist für uns existenziell wichtig.“, begründete Daniel Botzenhardt diese Maßnahme.

Von 31 Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten berichtete Martina Beck als Teamleiterin Verwaltung. Einen Schwerpunkt bildeten aber auch kameradschaftliche Aktivitäten. Besonders erwähnte Beck dabei den zweitätigen Ausflug in die Ortenau zur befreundeten Kapelle aus Kürzell. In den acht Sitzungen der Vereinsvorstandschaft sei vor allem die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung ein Dauerthema gewesen.

Musikalisches Highlight war 2018 zweifelsfrei das Paradekonzert in Ulm vor vielen hundert Besuchern, das sowohl Botzenhardt als auch Dirigent Martin Böhringer besonders erwähnten. Böhringer berichtete darüber hinaus über die im Mai anstehende Wertungsspielteilnahme beim Kreismusikfest in Hohentengen. Erstmals werde der Musikverein Schwendi dabei in der Kategorie „Unterhaltungsmusik“ antreten. Für ihren herausragenden Probenbesuch konnte der musikalische Leiter vier Musikerinnen und Musiker ehren. Andrea Bender und Klaus Bachmann hatten an allen 49 Proben teilgenommen, Peter Botzenhardt erreichte einen Probenbesuch von 92 %, Daniel Botzenhardt von 90 %.

Gleich acht Positionen in der erweiterten Vereinsvorstandschaft standen zur Wahl, die allesamt einstimmig wiederbesetzt werden konnten. Wiedergewählt wurden David Rothmaier (zweiter Vorstand), Martina Beck (Teamleiterin Verwaltung), Frank Högerle (Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit), Peter Botzenhardt (Teamleiter Kameradschaft) und Klaus-Peter Menhard (Kassenprüfer). Neu im Vorstand sind künftig als Beisitzer Oliver Heilmann (für Rainer Segmehl), Vanessa Aich (für Daniel Brack) und Sonja Müller.

Für die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte, sorgte der stellvertretende Bürgermeister Stephan Miller. Er dankte der ROTA auch für deren Engagement in der Gemeinde und wünschte der Vereinsführung auch für die Zukunft ein gutes Händchen.

v.l.n.r. die gewählten Vorstandsmitglieder: Frank Högerle (Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit), Sonja Müller (Beisitzerin), Martina Beck (Teamleiterin Verwaltung), Oliver Heilmann (Beisitzer), Vanessa Aich (Beisitzerin), Klaus-Peter Menhard (Kassenprüfer), Peter Botzenhardt (Teamleiter Kameradschaft), Vorsitzender Daniel Botzenhardt

Zwei langjährige Musikerinnen geehrt

Die Ehrungen für 15 Jahre aktive Musikertätigkeit verleiht der Musikverein ROTA Schwendi im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Dorothee Beck, als ausgezeichnete Flötistin und Andrea Bender, die nach mehrjähriger Pause 2018 wieder als Klarinettistin eingestiegen ist, konnten die Ehrung aus den Händen von Daniel Botzenhardt entgegennehmen.

Geehrt für guten Probenbesuch und 15-jährige Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Peter Botzenhardt, Andrea Bender, Dorothee Beck, Vorstand Daniel Botzenhardt

Jahreshauptversammlung: Schwierige Entscheidungen prägen Vereinsjahr

Auf ein Vereinsjahr, das trotz einiger schwieriger Entscheidungen gut bewältigt worden sei, blickte Vereinsvorsitzender Daniel Botzenhardt in der Jahreshauptversammlung des Musikvereins ROTA Schwendi am Samstag zurück. Kontinuität gibt es an der Spitze des Vereins, dem Botzenhardt nach einstimmigem Votum der Versammlung drei weitere Jahre vorstehen wird.

Ganz erheblich hatte die Vorstandschaft nach den Worten von Botzenhardt in 2017 das Veranstaltungsmanagement im Musikheim beschäftigt. Aufgrund seiner Lage in der Ortsmitte und mit Wohn- und Hotelbebauung in der direkten Umgebung hatte es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden nach Veranstaltungen über Lärmbelästigungen gegeben. Erste Maßnahmen, diese zu vermeiden, seien dabei nicht erfolgreich gewesen.

Die Entscheidung, wie dieser Konflikt nachhaltig gelöst werden könnte, sei dann ein schwieriger Spagat zwischen den Interessen der Nachbarschaft und denen der Vereinsmitglieder gewesen, auch weiterhin das Musikheim als Veranstaltungsort nutzen zu können, so Botzenhardt. Die Lösung, die der Vereinsvorsitzende erstmals öffentlich vorstellte, bietet auch künftig Vereinsmitgliedern die Möglichkeit das Musikheim für private Veranstaltungen zu nutzen, allerdings nur noch bis 22 Uhr. Vereinseigene Veranstaltungen, die allerdings deutlich seltener vorkommen, sollen auch künftig hiervon ausgenommen sein.

Botzenhardt warb bei allen Mitgliedern um Verständnis für den jetzt gefundenen Kompromiss und äußerte vor allem die Hoffnung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Wir hoffen, dass wir uns damit nicht selbst das Wasser abgraben, aber vielleicht gelingt es uns ja sogar eine neue Festkultur im Musikheim zu etablieren, bei der auch tagsüber ausgelassene und schöne Feste gefeiert werden.“

Gewissheit über deren Richtigkeit gibt es bereits jetzt bei der ebenfalls sehr schwierigen Entscheidung, nach vielen Jahren das traditionelle Oktoberfest mit Metzelsuppe zugunsten einer neuen Veranstaltung aus dem Jahreskalender zu streichen. Besonders die enorme Terminfülle im Oktober und die rückläufigen Einnahmen waren aber für den Verein klare Indikatoren für notwendige Veränderungen. „Der Erfolg des ersten Schnitzelsonntags als neue Veranstaltung im Januar hat bestätigt, dass dieses heimelige Fest ein guter Weg für die ROTA ist.“, ordnete Botzenhardt diese Entscheidung als zukunftsweisend und richtig ein.

Einen negativen Einfluss hatte das nicht mehr veranstaltete Oktoberfest 2017 aber auf die finanzielle Bilanz des Musikvereins. Nachdem die Ersatzveranstaltung Schnitzelsonntag erst 2018 kassenwirksam wurde, fehlten die Einnahmen im vergangenen Jahr. Dies war neben den weiter gestiegenen Kosten der Jugendausbildung und einem großen Vereinsausflug nach Südtirol einer der Gründe, warum sich das Vereinsvermögen 2017 trotz guter Einnahmesituation vor allem durch Veranstaltungen und Altmetallsammlungen um ca. 6.000 Euro verringerte. Die finanzielle Substanz des Vereins ist aber dennoch nach wie vor gesund. Kassier Andreas Ott mahnte dennoch an, insbesondere die Ausgabenentwicklung kritisch zu beobachten. Als eine Konsolidierungsmöglichkeit rückte Ott die Jugendausbildung in den Fokus, die sich mit vereinseigenen Ausbildern kostengünstiger darstellen ließe. Diese wieder zu gewinnen sei eine der Aufgaben für die Zukunft.

Dass die Investitionen in den Jugendbereich dennoch richtig angelegt sind, machte Jugendleiter Jan Rudolph deutlich: „Unsere Jugend ist die Zukunft des Vereins.“ Diese an den Verein zu binden gestalte sich aber zunehmend schwierig. Nichts desto trotz konnte Rudolph berichten, dass sich derzeit insgesamt 13 Jungmusikerinnen und -musiker in Ausbildung befinden.

Von knapp 30 Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten berichtete Martina Beck als Teamleiterin Verwaltung. Die wichtigste vereinseigene Veranstaltung war auch in 2017 wieder die Insel-Party. Ein Schwerpunkt habe im vergangenen Jahr aber auch auf kameradschaftlichen Veranstaltungen wie dem erstmals seit vielen Jahren wieder ausgerichteten Kameradschaftsabends gelegen, der auch 2018 erneut stattfinden soll.

Kritische Worte fand Dirigent Martin Böhringer bezogen auf den Probenbesuch. Dieser war auch 2017 leicht rückläufig und lag bei 54 %. Auf lange Sicht könne dies nicht funktionieren. „Das Zusammenspiel zu proben ist die Grundvoraussetzung, dass wir auch künftig große Auftritte spielen können.“, so der musikalische Leiter. Dennoch konnte Böhringer fleißige Probenbesucher ehren: Alexandra Lehmann (96 % Probenbesuch), Peter Botzenhardt (89 %) und Markus Lau (87 %) erhielten für ihre Zuverlässigkeit ein kleines Geschenk.

Für die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte, sorgte Gemeinderat Heribert Karrer, der Bürgermeister Günther Karremann vertrat. Er dankte der ROTA auch für deren Engagement in der Gemeinde und hob die Wichtigkeit und Verdienste der Vereine in der Jugendarbeit hervor.

v.l.n.r.: der wiedergewählte erste Vorsitzende Daniel Botzenhardt, Peter Botzenhardt und Alexandra Lehmann (beste Probenbesuche), Jan Rudolph und Jürgen Kugler (Ehrung für 15 Jahre) und Andrea Bender (Neuaufnahme als aktive Musikerin)